Ausstellungen

Die Präsentation von Bildender Kunst in Form von Ausstellungen und Performances hat eine lange Geschichte. So finden seit 2004 in geregelten Abständen vom artderkultur e.V. organisierte Ausstellungen meist junger Dresdner Künstlerinnen und Künstler statt.

#wieschweristdresden

wieschweristdresden

Im Dezember erblickt mit „360 GRAMM“ ein neues (Stadt)Magazin das Licht der Printwelt. Zahlreiche Dresdner FotografInnen setzen sich in der Erstausgabe u.a. mit dem Thema „Provinz“ auseinander. Begleitend entstand die Idee, eine Instagram-Ausstellung zu der Frage (und dem Leitmotiv des Magazines): „Wie schwer ist Dresden“ zu gestalten. Die fotografischen Antworten werden zur Releaseparty des Magazins am 3. Dezember im LAB 15 vorgestellt.

DAS TEAM: Richard (@richio__), Franzi (@halbzwo), David (@deathisforever), Stefan (@neustadtspaziergang), Arlette (@art__elle) und Reiko (@rficture)

360 GRAMM widmet sich kulturellen, gesellschaftlichen und lokalpolitischen Entwicklungen in Dresden, die über das aktuelle Tagesgeschehen hinausreichen oder einfach vergessen werden. Unsere Autoren nehmen sich Zeit, Hintergründe tiefgründig zu recherchieren und den Dingen auf den Grund zu gehen. … Wir erzählen Geschichten aus unterschiedlichen, ungewöhnlichen und manchmal auch unbequemen Perspektiven. Mit einem Herz für gutes Layout und Design. Produziert auf hochwertigem Naturpapier.

Fotoausstellung von Reiko Fizke

6. Juni - 12. Juli 2015

rficture
SOUND OF SILENCE

Bilder hören / Musik sehen - im BRN Monat Juni präsentiert der Artderkultur in der veränderbar ausgewählte SW-Fotografien des Fotografen Reiko Fitzke (rficture). Mit seinem Blick für das Wesentliche gelingt es ihm, Ruhepole in musikalischen Emotionen einzufangen.

DON’T FORGET THE PINK

Es klickt und kratzt - inspiriert von der Leipziger Band Velt schlägt er die Brücke zwischen digitaler Musik und Fotografie und gestaltet Cover für ihre Songs. Er lädt ein, Texte wirken zu lassen und eigene Bilder im Kopf entstehen zu lassen.

Reiko Fitzke: rficture.com






hier & jetzt

Fotoausstellung von Anja Hebrank und Das Halbrunde Zimmer

hier-und-jetzt

Diese Ausstellung der beiden Dresdener Fotografen Anja Hebrank und Das Halbrunde Zimmer zeigt Momente des Alltags in ihren unterschiedlichsten Facetten. Sie erzählen Geschichten von Menschen, ihrer Umgebung und dessen Verbindung in sensibelster Art und Weise. 

Anja Hebrank wurde 1986 in Stade geboren und bekam zum zehnten Geburtstag ihre erste Kamera. Seitdem lässt sich die gelernte Grafikerin und Kunststudentin von ihren Impressionen auf Reisen und alltäglichen Situationen inspirieren. Der Fokus liegt hierbei auf der Straßenfotografie (oder auch "Street Photography") und ganz besonders Portraits von Menschen, denen sie in der Hektik ihres Alltags und bei ihren täglichen Routinen begegnet. 

Sebastian Löder wurde 1982 in Meißen geboren und wuchs in Dresden auf. Durch das Miterleben des städtischen Transformationsprozesses Dresdens nach der Wiedervereinigung, begann der Künstler sich mit eben diesem auseinanderzusetzen, um die eigenen Identitätsverluste seiner Kindheit und Jugend zu dokumentieren und zu bewahren.

Gute Nachtgeschichten

Fotoausstellung von Friederike Butter

gute-nachtgeschichten Damit nach Jahren des Herumstreunerns, auch mal klar wird, was die junge HfbK-Studentin die ganze Zeit eigentlich gemacht hat... Hier ein kleiner Einblick...

Nennt es Momentaufnahmen, oder Zufallsprodukte.
Ausgangspunkt für alles: die Nacht.
Oder besser gesagt, das was wir mit ihr machen, und sie mit uns.
Und überhaupt, was ist eigentlich am Tag danach?

Fragen über Fragen. Antworten gab's leider keine.
Nur analoge Fotografien & Texte rund ums Thema.

Myndir frá Íslandi 

Fotoausstellung von Carl Ahner

myndir-fra-islandi Im März 2014 begab sich eine Gruppe junger Männer nach Island. Einen der Eindrucksvollsten Orte, die sie je zu Gesicht bekamen. Nun endlich wurden einige Bilder ausgestellt, bei uns in der veränderbar.

NOMEN EST OMEN

Ausstellung mit Andy K und Artourette

tumblr nd6cnooaeh1rv5tg6o1 r1 1280 NOMEN EST OMEN - Der Name ist Programm! Wer die Stilistik der beiden Dresdner Illustratoren und Street Art Künstlern ANDY K - Bandits und Artourette kennt, weiß, was ihn erwartet: Eine perfekte Symbiose aus Malerei, Grafik, Siebdruck und Collage, von morbiden Gestalten und knöchrigen Überresten inmitten blühender Landschaften, immer in Verbindung mit (traurigem) Witz und nostalgischer Romantik.

Wo, wenn nicht in der veränderbar, konnten die Werke von Andy K und Artourette perfekter harmonieren!? Wann, wenn nicht im kalten, ungemütlichen November, dessen herbstliche Farbgebung sich auch in den Werken der beiden Künstler wiederfand!?

Farbe im schwarz/weiß… oder: die Abwechslung im Alltag

Eine Fotoausstellung von Carolin Marth

farbe-im-sw  Caro Marth, 1984 in Dresden geboren, ist eigentlich Augenoptikern und fotografiert aus Spaß an spannenden Motiven und dem Experimentieren damit. Farbe im schwarz/weiß...

Für sie ist es eine Abwechslung im Alltag, für andere Berufung. Trotzdem gibt der Artderkultur e.V. auch Laien und Hobbykünstlern die Möglichkeit, ihre Werke in der veränderBar einem breiten Publikum zu präsentieren.

Es war ihre allererste Ausstellung!

 


Festivalsommer Nachlese

Konzertfotos vom umsonst & draußen und co. von Peter Seyfarth 

peter-seyfarth-udfoto 1 Zur Festivalsommer Nachlese am 19. September wollten wir noch mal allen Menschen danken, die in diesem Jahr tatkräftig dazu beigetragen haben, dass das Außer Haus Festival, die BRN in der veränderbar, das umsonst&draußen Festival Dresden und Hechtbrett, unsere Bühne im Hecht so super schön geworden sind!!! Zum Dank gab’s ein fettes Konzi mit WELS und BALG aus Berlin sowie älteren und aktuellen Konzertfotos von Peter Seyfarth, der unsere Veranstaltungen schon seit mehreren Jahren begleitet. 

Kopane.de - Eine Bilderaustellung über Groundhopping

Fotografien von Lars Gawronowski

kopane Kopane.de ist die Plattform für Groundhopper der Dynamo Dresden Ultraszene. Groundhopper schreiben Berichte und posten Fotos von Fußballspielen aus Nah und Fern, schreiben Fanzinerezensionen und dokumentieren Streetart, die lokalen Fußballmannschafen huldigen. Um mal wieder weg von Internetplattformen, Social Communitys, Foren, Facebook und Co zu kommen gab es von den Jungs in der veränderbar eine Bilderausstellung mit 20 Aufnahmen rund um die schönste Nebensache der Welt. Umgesetzt wurde auch noch die ein oder andere Diskussionsveranstaltung zum Thema, die gut besucht und unterhaltsam war. Eröffnet hat das ganze am Freitag vor der BRN – mitten im WM-Sommermärchen.

"Veni, vidi, ... - Reisenotizen in Bildern" Kroatien bis Portugal 2009-12.

Fotografien von Peter R. Fischer

Peter R.FischerEs geht um Sehnsucht, weniger um Fernweh, mehr um „nicht an einem Ort zu sein“, nicht an DEM Ort zu sein. Abenteuer und Flucht zugleich. Die Bilder sind nicht nach einer These zusammengestellt, die nur in einer von Hundertausend Situationen stimmt. Denn vielmehr stimmen in einer Situation eher Hundertausend Thesen. Weg von der Ratio, die ohne die Vielfalt der Emotionalität dem Leben gar nicht gewachsen ist und in Ersatzwerten oder Depressionen dahindümpelt (Keine These! Nur Summe zahlreicher sich wiederholender Erfahrungen in zig Jahren).

Dennoch: südliches Europa. In dem es – trotz wirtschaftlich schlechter Lebensumstände – etwas eindeutig mehr gibt als in Deutschland: Lebensfreude, soziale Kommunikation. Ohne hier etwas gutreden zu wollen, was nicht gut ist… Dann kommt immer der quälende Wunsch auf: warum geht nicht beides zugleich – deutsche solide Arbeit als Basis für südliche Lebensfreude. Es kann nicht nur an der Sonne liegen (Wir sind so krank wie unsere Wertvorstellungen!)…

Fremdes Leben als nicht darin Verwickelter aufsaugen, anstatt im Alltag untergehen. Eine Art „Reisebohémien“, der sich weigert, tagtäglich konkret abrechenbare und zu verwertende Werte zu schaffen. Ein unermüdlich arbeitender Luxusgänger. Abbilder, nach denen Niemand fragt, aber die „Niemand“ sich vielleicht wünscht, wenn „Niemand“ sie gesehen hat. Oder mehr noch: selbst in diesen Situationen, an diesen Orten zu sein. Und Leben als ewiges Unterwegssein verstehen. Ob hier oder dort…

Die Fülle der Fotos entsteht nur, weil ich mich asozial bewege, zwar den Blick für Orte und Menschen, doch keine (innere) Rast zur Kommunikation mit den Menschen, zur Beschäftigung mit der Geschichte von Landschaften und Orten. Dies würde den Blick für den Augenblick verstellen. Unterwegs (im Gegensatz zu zuhause) tagtäglich sehen, in welcher Fülle von Erlebbarem wir leben! Offen dafür zu sein. Für eine Weile kein Opfer gesellschaftlicher Zwangsbedingungen (die monatlichen Fixkosten beispielsweise). Ohne die würden wir vieles weniger benötigen und damit mehr Freiraum für uns und die Mitmenschen haben (Aber DER Kapitalismus funktioniert nur, wenn der Mensch in den Systemvorstellungen funktioniert!). Wenn der Staat nicht DIE Autoindustrie und DIE Banken sondern bezahlbaren Wohnraum fördern würde (Wer ist DER, DIE, DAS?)…

Eine Mischung aus Malerischem und Verfallenem, Plätze des Tourismus und Randgebiete. Tausende Fotos gewälzt und aussortiert und nie sicher, ob ich die richtigen gewählt habe. Jede zitierte Stadt hätte ein oder zwei eigene Ausstellungen mit diesem Blickwinkel verdient. Jedes Foto ein Puzzlestück. Es fehlen also viele Teile, es sind also viele Teile da. Neben aller Ausgrenzung ist etwas vom Unerschöpflichen zu sehen. Mit meinem Blick, dem eines Fremden, eines Rastlosen, ein Einblick, keine Dokumentation… Worüber auch?

Die Aufnahmen „en route“ bilden Übergänge und in dieser Bildauswahl die Zwischenräume als Ausgleich zur Reduktion auf Städtisches.

Israel - the colors between the grey 

Fotoausstellung von Reiko Fitzke

Israel

Israel ist ein Land der Gegensätze, der Kontroversen, der Geschichte und der Gegenwart. 
Auf meinen Reisen durfte ich etwas kennen lernen, dass ich als etwas typisch israelisches begreifen konnte: die Kenntnis über sich selbst und die unabdingbare Lust am Leben. Die Herzlichkeit und Offenheit in einem Land, dessen Existenz scheinbar nur durch Abgrenzung gesichert ist. Oft konträr zu meinen Vorstellungen und scheinbarem Wissen über dieses Land, dem ich mich mit Ehrfurcht und Demut näherte. 
Um so wichtiger war es für mich, die leisen Seiten Israels zu sehen. Den Überblick zu behalten, in dem ich mich auf das Wesentliche im Sucher meiner Kamera konzentrierte. Die Konturen und die Schatten sichtbar zu machen, die dennoch so weich und intensiv sind.
Die Fotografie in schwarz/weiß reduziert ein Motiv auf Licht und Schatten. Sie lenkt das Auge auf die wesentlichen Konturen, betont die Kontraste und spielt mit den weichen Facetten. Mit diesem Blick möchte ich Sie mitnehmen auf eine kleine Reise durch ausgewählte Motive. 

Am Freitag dem 14. Juni um 19 Uhr ist Vernissage mit Humus und israelischem Bier. Anschließend legt DJ Kuez jazzigen oldschool HipHop auf. 

Traum und Imago

Vom 2.11. bis 4.12.2012 zeigt die veränderbar Fotografien und Fotomontagen von David Campesino und Silvio Colditz.

traum und imago

David Campesino, 1979 in Spanien geboren, ist Fotograf und Videokünstler. In seinen häufig erst auf den zweiten Blick als Fotomontage erkennbaren Bildern, verfremdet und verändert er seine  Umwelt. Das Surreale seiner Bilder wird nur in wenigen, besonders irrealen Kompositionen deutlich. Es sind melancholisch-poetische Bilder mit zurückhaltenden Farben, der Mensch und Menschengemachtes in der Weite der Landschaft oder der Enge städtischer Straßenzüge, manchmal ein hinzugefügter Fremdkörper und manchmal ein Traum. 2012 erhielt David Campesino den Nachwuchspreis des Sächsischen Filmverbandes. Mehr Informationen gibt es hier.

Silvio Colditz, 1978 in Stollberg geboren, ist Autor, Herausgeber der Literaturzetschrift Der Maulkorb und fotografiert. Er bepuzzelt Wände mit kleinformatigen Tierfotografien nach mathematischen Formeln und Flächen. Seine Fotografien sind ein Spiel aus Licht und Zeit. Flüchtige Momente, aus dem Zusammenhang gerissene Details, das Spiel von Wasser, Sonne oder Wolken. Hier gibt es mehr Infos.

Musik gibt´s von Kopf über Los.
Somit laden Euch herzlich ein zur Vernissage am 2.11.2012, 19.00 Uhr, in der Veränderbar, Görlitzer Straße 42 HH

Klaus Staeck - Kunst und Konsumkritik

header staeck

Ausgewählte Arbeiten von Klaus Staeck zum Thema Konsum

Im Rahmen des umundu-Festival wird die Ausstellung von 19.10.2012 bis 26.10.2012 in den Räumen der veränderbar zu sehen sein.

Vernissage: Freitag, 19.10.2012, 20:00 Uhr
 


URBANE TEKTONIK · Platten·Brüche·Fantasie

 

peter zFotografien von Peter Zimolong

Wahrnehmungen von Ausschnitten städtischer Landschaft. - Fotografische Entdeckungen von in der Horizontale liegenden Stadtbildern, die Raum für freies Assoziieren geben und lassen.


Vernissage am 4. September 2012, um 19.30 Uhr mit Laudatio von Urs Mösenfechtel
Finissage am 12. Oktober 2012, um 19.00 Uhr






 

2012/1 Schauplatz - Papier

Schauplatz:Papier ist der umfassende Titel für die Gemeinschaftsausstellung 5 Dresdner Künstler und Illustratoren: Anne Ibelings, Annette von Bodecker-Büttner, Lutz Anke, Jeanette Mörz und Anne Rosinski. 

Vernissage mit in der Veränderbar (Görlitzer Straße 42hh, 01099 Dresden) mit musikalischer Untermalung von PROJEKT ORANGE aus Dresden.

Papier als Arbeitsfeld wird auseinandergerissen, geteilt, variiert und fügt sich durch die Farbigkeit und die eigene Linie zu einem neuen Ganzen. Dabei ist das Material nicht nur als ein Grundmedium für Kreativität zu verstehen, sondern erweitert sich durch den Einsatz der Collage und dem Papierschnitt selbst zum Ausdruck kreativer Prozesse.

 

Die Ausstellung war von 23. April bis 24. März 2012 zu sehen.

 

 

Leckereien

06.09.10-lecker Für eine Woche waren im Interimssitz des artderkultur e.V. Werke junger Dresdner Künstlerinnen und Künstler zu sehen.

Jens Besser - Streetart

06.04.13-besser
Zu Gast in den Räumen des artderkultur e.V. auf dem Bischofsweg 16. In wochenlanger Vorarbeit wurde das erste Stockwerk umgebaut und begehbar gemacht. Entstanden ist eine Art Indoor-Streetart. Die Ausstellung war zu sehen ab 13. April 2006.